Begeben Sie sich auf eine (Wieder-)Entdeckungsreise durch die Geschichte des Klosters, das um 700 von Sankt Willibrord gegründet wurde und sich im Mittelalter sowie in der Neuzeit zur einflussreichsten religiösen Einrichtung des Luxemburger Herzogtums entwickelte: die Abtei von Echternach.
Der Bestand A-XXIX umfasst hauptsächlich Verwaltungsunterlagen aus der Zeit vom 13. Jahrhundert bis zur Auflösung der Abtei Ende des 18. Jahrhunderts.
Die neue Verzeichnisstruktur hebt die Urkunden hervor, die das Vermögen sowie die Verwaltung der Abtei betreffen sowohl auf regionaler Ebene als auch in Deutschland, den Niederlanden und im Herzogtum Kleve. Zahlreiche Dokumente zeugen von den Ansprüchen der Äbte auf die Stadt Echternach, ihre Autorität wurde jedoch von den weltlichen Herren, insbesondere ab der burgundischen Zeit, stark angefochten.
Auch die Bedeutung feudaler Bindungen tritt deutlich hervor: Die Äbte, die als Oberherren galten, unterhielten vielfältige Lehnsbeziehungen zum Adel und zum Bürgertum, während sie selbst dem Reich unterstanden.
Chroniken, Sammelwerke, Briefe von Bruderschaften oder auch Dokumente, über die Äbte und die Konventsgemeinschaft, ermöglichen es darüber hinaus Einblicke in die Selbstdarstellung der Abtei und ihr Identitätsbewusstsein im Wandel der Jahrhunderte.